Altersvorsorgedepot 2027: Neuer Hebel der Altersvorsorge
Entdecke das Altersvorsorgedepot 2027: ETF-fähig, gefördert und klarer als Riester. Wie du mit 30 Euro im Monat bis zu 540 Euro Grundzulage sicherst.

Marco Milazzo
Co-Founder von Finmento

Altersvorsorgedepot (AVD) 2027 – der neue Hebel in der geförderten Altersvorsorge
Ab 2027 kommt mit dem Altersvorsorgedepot (AVD) ein neuer Baustein für deine Altersvorsorge. Gefördert, ETF-fähig, ohne Versicherungsmantel – und deutlich klarer als Riester. Dieser Beitrag erklärt, wie das AVD funktioniert, für wen es sich lohnt und welche Fallstricke du kennen solltest.

Was ist das Altersvorsorgedepot (AVD) 2027?
Das Altersvorsorgedepot (AVD) ist der geplante Riester-Nachfolger in der geförderten Altersvorsorge. Die Idee: Du sparst wie in einem normalen Wertpapierdepot, kannst aber eine staatliche Förderung nutzen – ohne die typischen Riester-Probleme wie starre Beitragsgarantien und teure Versicherungsmäntel.
Kern des Modells: Du investierst langfristig in ETFs, der Staat legt auf deine Einzahlungen etwas drauf, und später wird die Auszahlung versteuert. Also keine Märchen von „steuerfrei“ – sondern klare, nachgelagerte Besteuerung, ähnlich wie bei anderen geförderten Produkten der Altersvorsorge 2027.
30 Euro im Monat – warum dieser Betrag so oft fällt
In vielen Entwürfen und Diskussionen taucht eine Zahl immer wieder auf: 30 Euro im Monat. Das sind 360 Euro im Jahr – genau der Betrag, der beim AVD besonders stark gefördert wird. Wenn du diese 30 Euro monatlich konsequent einzahlst, nutzt du den wichtigsten Teil der Förderung vollständig aus.
Für dich heißt das: Schon mit einem überschaubaren Betrag kannst du dir einen geförderten ETF-Sparplan aufbauen. Kein Produkt für „später mal, wenn ich mehr verdiene“, sondern etwas, das realistisch in viele Monatsbudgets passt.
📌 Kernmechanik AVD: 50 % vom Staat obendrauf
Auf jeden Euro Eigenbeitrag auf die ersten 360 € pro Jahr gibt es 50 Cent staatliche Förderung.
Kinderzulage: 300 Euro pro Kind
Familien profitieren zusätzlich. Pro Kind sind 300 Euro Förderung pro Jahr vorgesehen. Wie genau die Anspruchsvoraussetzungen im Detail aussehen werden, hängt von der finalen Ausgestaltung ab – orientiert sich aber voraussichtlich an bekannten Modellen aus der Riester-Förderung.
Beispiel: Eine Person mit zwei Kindern zahlt 360 Euro im Jahr ein. Der Staat legt 180 Euro Grundzulage plus 600 Euro Kinderzulagen oben drauf. Aus 30 Euro im Monat werden so 1.140 Euro pro Jahr im Altersvorsorgedepot.

Kombination aus Grundzulage und Kinderzulage verstärkt den Effekt des ETF-Sparplans deutlich.
Was das AVD vom Riester-Modell unterscheidet
Das neue Altersvorsorgedepot ersetzt Riester. Drei wesentliche Punkte machen den Unterschied:
- Keine Beitragsgarantie: Bei Riester mussten Anbieter den Beitrag garantieren, was Renditen lähmte. Beim AVD gibt es keine starre Beitragsgarantie – dafür deutlich höhere Renditechancen.
- Kein Versicherungsmantel: Direkt als Wertpapierdepot geführt. Das reduziert Kosten und Komplexität enorm.
- 100 % ETF möglich: Vollständige Investition in breit gestreute Welt-Aktien-ETFs gestattet.
Berechne jetzt dein individuelles Potenzial
Mit unserem interaktiven Vorsorgerechner siehst du sofort, wie viel staatliche Förderung und Rendite du ab 2027 erwarten kannst.
